Diplomarbeiten

Graviermaschine

Jahrgang
2012 / 2013
Klasse
5BI
Kategorie
Betriebsinformatik
Projektpartner
HTL Neufelden

Maturanten

Agfalterer Peter
5BI
Mahringer Manuel
5BI

Betreuer

Grömer Herbert
Starlinger Josef

Projektbeschreibung

Die Graviermaschine ist eine bestehende NC- gesteuerte Maschine zum Gravieren bzw. Fräsen von Kunststoffplatten. Die Graviermaschine wurde 2004/ 2005 von Schülern der HTL Neufelden gebaut und 2005/2006 zum ersten Mal erweitert. Die Hauptaufgaben unseres Projekts bestanden darin, den Fräsvorgang zu visualisieren und zu simulieren. Des Weiteren müssen einige Änderungen an der Steuerung vorgenommen werden.

Echtzeit- Darstellung
Hauptaufgabe der Echtzeit- Darstellung ist das zeichnen des Verfahrensweges während dem Fräsvorgang in Echtzeit. Realisiert wird dies über die ADS- Schnittstelle zwischen der Beckhoff- Steuerung und der Software am PC. Die ADS- Schnittstelle übermittelt die Position des Fräsers und alle anderen relevanten Daten direkt an die Software. Dort werden Punkte in einem Punktearray gespeichert und auf einem Panel dargestellt.

Eine weitere Funktion ist das Zoomen im Panel. Das Zoomen ermöglicht die Anschauung von Details im Verfahrensweg. Für den Benutzer sind über dem Panel zwei Buttons mit den Beschriftungen „Zoom(+)“ und „Zoom(-)“ zu sehen mit denen eine Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Darstellung bewirkt werden kann.

Des Weiteren wird die aktuelle Position in drei Labels für x-, y-, und z- Werte ausgegeben. Dies ist vor allem für die Positionierung des Fräsers beim Ankratzen wichtig. Ein Schreiber zeichnet während des ganzen Verlaufs alle Positionen des Fräsers auf. In der Statusleiste wird zusätzlich der Zustand des Systems angezeigt. (Betriebsbereit, Referenzfahrt …)

Offline- Simulation
Ziel ist es, eine durch ein Programm (z.B. durch GoElan) erstellte NC – Datei, realitätsgetreu zweidimensional darzustellen. Dabei werden die in der Textdatei vorkommenden Befehle Zeile für Zeile eingelesen, im Programm ausgewertet und dargestellt.

Vorteil ist, dass bereits bei der Auswertung mögliche Fehler erkannt und behoben werden können. Hierbei werden auch dreidimensionale Fehler aufgezeigt (z.B. eine unmögliche Tiefe)

Wichtige Funktionen der Offline- Simulation sind das reibungslose Verschieben des Panelinhalts und die Simulationsfunktion. Es wird unterschieden in Einzelschrittsimulation und Automatikmodus. Beim der Einzelschrittsimulation wird bei jedem Klick ein weiterer Schritt ausgeführt. Im Automatikmodus ist es möglich ein gewünschtes Zeitintervall anzugeben, in welchem die Befehle abgefahren werden.

Eine Textbox an der rechten Seite zeigt die bereits abgefahrenen Befehle.

Des Weiteren kann man die Größe des Panelinhalts beliebig verändern.

Eine nicht geforderte, aber nützliche Funktion stellt auch der Namensersteller dar, wobei man eine Zeichenfolge eingibt und dann diese dargestellt wird und der dazugehörige Code gespeichert werden kann.

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