Diplomarbeiten

Hubarbeitssystem für Lackieranlage

Jahrgang
2014 / 2015
Klasse
5AHMIA
Kategorie
Automatisierungstechnik
Projektpartner
Coil Innovation GmbH

Maturanten

Eder Daniel
5AHMIA
Kobler Philipp
5AHMIA
Schaubmayr Lukas
5AHMIA
Schönberger Raphael
5AHMIA

Betreuer

Wurm Johannes

Projektbeschreibung

Die Firma Coil Innovation produziert Luftdrosselspulen für den Weltmarkt. Im Zuge des Produktionsprozesses müssen diese bis zu 4 Meter hohen Produkte allesamt mit einer speziellen Isolierlackschicht beschichtet werden. Da es bei der Produktpallette des Unternehmens große Unterschiede in Größe und Form gibt, wird dieser Lackiervorgang von Hand erledigt.

Ziel unseres Projekts war die Entwicklung eines innovativen Hubarbeitssystems, das den Arbeitsplatz der Lackierfacharbeiter deutlich komfortabler und sicherer gestalten sollte.

Vorgaben und Problemstellungen:

  • Lackierung der Außen-/Innen- und Unterseite der Spulen mit Hilfe der Hubarbeitsbühne
  • Horizontale und vertikale Bewegung
  • Gestaltung eines komfortablen Arbeitsplatzes
  • Einbau in einen explosionsgefährdeten Bereich
  • Beachtung der Arbeitssicherheit
  • Einbau und Inbetriebnahme innerhalb kürzester Zeit (Stillstand der Lackieranlage)
  • Große Unterschiede in der Produktpalette
  • Berücksichtigung hartnäckiger Verschmutzung durch Lack
  • Hubsystem vollständig im Boden verstaubar

 

Durch die Entwicklung eines neuartigen Systems gelang es uns auf jede dieser Anforderungen einzugehen.

Herzstück unserer Konstruktion ist der Arbeitskorb, dessen außergewöhnliches Design eine bestmögliche Raumausnutzung darstellt. Der Mitarbeiter soll sich schließlich an einem komfortablen Arbeitsplatz befinden und dennoch in der Lage sein, auch bei kleinen Spulen die Innenseite lackieren zu können.

Wir als Projektteam hatten die Aufgabe den mechanischen Teil des Hubarbeitssystems zu planen und umzusetzen. Der Arbeitskorb ist dabei nur ein kleiner Teil des umfangreichen Systems, dessen Gesamtkosten sich auf etwa 35.000€ belaufen (Eine Darstellung des gesamten Systems befindet sich in der Beilage).

Mit etwa 550-650 Arbeitsstunden pro Person zählt unser Projekt mit Sicherheit zu den aufwändigeren Maturaprojekten an unserer Schule.

Es war für uns eine sehr lehrreiche Erfahrung eine Maschine zu planen, die wir später auch eigenhändig zusammenbauten. Dadurch hatten wir die Möglichkeit kleine Planungsfehler selbst zu entdecken, sie anschließend zu beheben und konnten somit unsere Lehren daraus ziehen.

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