Diplomarbeiten

Verschleißprüfstand

Jahrgang
2009 / 2010
Klasse
5BAT
Kategorie
Automatisierungstechnik
Projektpartner
Röchling Leripa Papertech GmbH & Co. KG

Maturanten

Bergmayr Josef
5BAT
Falkinger Benedikt
5BAT
Haidinger Sebastian
5BAT
Honea Maxim
5BAT
Sonnleitner Klaus
5BAT

Betreuer

Stockinger Thomas
Brandl Rudolf
Nösslböck Gregor
Mitgutsch Wilfried

Projektbeschreibung

Aufgabenstellung
Für die Verschleißprüfung verschiedener Werkstoffe, welche die Firma Leripa für die Papierindustrie herstellt, wird seit einigen Jahren eine Prüfanlage eingesetzt. Diese Anlage wird den Betriebsbedingungen moderner Papiermaschinen nicht mehr gerecht.

Deshalb soll eine neue Prüfanlage auf Basis der alten gebaut werden, die nach demselben Prinzip arbeitet, allerdings die mit der Zeit gestiegenen Anforderungen erfüllt.

Zeitablauf des Projekts
– Begutachtung der alten Maschine
– Ausarbeiten von Verbesserungsmaßnahmen
– Entwickeln von Konzepten
– Konstruktion der Maschine / Konzeptionierung der Steuerung
– Programmierung, Zusammenbau, Dokumentation
– Beseitigen von Fehlern

Ergebnis
Die neue Maschine kann maximal sieben mit Prüfkörpern bestückte Walzen gleichzeitig prüfen. Jeweils zwei Kraftaufnehmer pro Walze ermitteln die beiden Seilkräfte bzw. einen Siebriss. Sämtliche Prozessdaten wie Kräfte, Prozesswassertemperatur, Reibwert, zurückgelegte Strecke etc. werden über Ethernet an einen externen Client übertragen und in einem Excel – Dokument festgehalten. Weiters wird in regelmäßigen Abständen Druckluft von unten eingeblasen, um Ablagerungen zu verhindern. Um ein weitgehendes Verdampfen des Prozesswassers zu verhindern, wurde eine Kühlschlange installiert.

Sämtliche Eingaben zur Steuerung der Maschine, bzw. die Ausgabe aktueller Messwerte oder Störungen erfolgen über ein Touchpanel.

Funktionsbeschreibung
Jeweils zehn Prüfkörper werden auf einer Walze angebracht, welche dann auf der Welle befestigt werden. Ein zweiter Mitarbeiter spannt die Welle zwischen Reitstock und Lagereinheit, anschließend werden die Walzen mit einem Sieb umspannt. Die Anzahl der Walzen, gewünschte Umfangsgeschwindigkeit , zurückgelegte Strecke und Speicherintervall der Messdaten werden über das Touchpanel eingegeben, folgend wird das Becken mit Prozesswasser befüllt.

Der Antrieb der Welle erfolgt mit Hilfe eines Elektromotors über einen Zahnriemen, bei welchem die Riemenscheiben gewechselt werden können, sodass verschiedene Geschwindigkeiten in einem vernünftigen Leistungsbereich möglich sind. Die Drehzahl wird über einen Frequenzumrichter geregelt.

Wenn die Maschine gestartet wird, läuft sie, bis entweder ein Siebriss vorliegt, oder die Umfangsstrecke erreicht wurde. Während des Prüfvorganges wird Pressluft eingeblasen und die Messdaten im eingestellten Intervall gespeichert.

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