- Jahrgang
- 2010 / 2011
- Klasse
- 5BI
- Kategorie
- Betriebsinformatik
- Projektpartner
- IKT Linz GmbH
Maturanten
Betreuer
Projektbeschreibung
Fragebögen mussten früher immer manuell entwickelt und programmiert werden. Dabei waren jedoch viele Tätigkeiten, die sich bei dieser Aufgabe ergaben, identisch oder zumindest ähnlich. Daher rief das Magistrat Linz für Informationstechnologie das Projekt „Fragebogen-Generator“ ins Leben.
Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus einerseits einem Modellierungswerkzeug und andererseits einer Web-Applikation. Diese Diplomarbeit umfasst den Modellierungsteil des Fragebogens.
Ein Fragebogen besteht grundsätzlich aus Fragen, denen wiederrum Antworten angehören. In der Praxis gibt es einige verschiedene Fragetypen. Zur Ermittlung der wichtigsten Typen wurden einige existierende Fragebögen betrachtet und deren Realisierbarkeit mit unserem Modellierungswerkzeug beurteilt. Es ergaben sich vier häufige Fragetypen: Einfachauswahl, Mehrfachauswahl, Freitext und Matrixfrage.
Fragen des Typs Einfachauswahl und Mehrfachauswahl sind sich oberflächlich ziemlich ähnlich. Sie haben jeweils mehrere vordefinierte Antwortmöglichkeiten, von denen entsprechend eine oder mehrere ausgewählt werden können.
Fragen des Typs Freitext können mit einem beliebigen Text beantwortet werden. In existierenden Fragebögen existierende Überprüfungen hinsichtlich bestimmter Datentypen (z.B. Ganzzahl, Telefonnummer, E-Mail Adresse) wurden hierbei noch nicht implementiert, könnten aber ergänzt werden.
Matrixfragen bestehen aus mehreren Fragen mit mehreren Antworten, wobei für jede Frage dieselben Antwortmöglichkeiten bestehen. Die Antworten und zumeist auch die Fragen sind dabei oft recht kurz.
Fragebögen ziehen oft vorherige Antworten in die Auswahl des weiteren Fragebogenverlaufes mit ein, womit sich individuellere und besser auf die Person abgestimmte Fragebögen ergeben. Um dies zu realisieren, können im Modellierungswerkzeug Folgefragen bestimmt werden, die bei einer bestimmten Antwort ausgewählt werden.
Während der Modellierung des Fragebogens kann dieser lokal abgespeichert werden. Wenn der Fragebogen fertig modelliert wurde, muss dieser einmalig in eine Datenbank exportiert werden. Die Web-Applikation sollte nun die Modelldaten aus der Datenbank auslesen und dem Nutzer den fertigen Fragebogen präsentieren. Diese ist nicht Bestandteil dieser Arbeit.