- Jahrgang
- 2012 / 2013
- Klasse
- 5BAT
- Kategorie
- Automatisierungstechnik
- Projektpartner
- Röchling Leripa Papertech GmbH & Co. KG
Maturanten
Betreuer
Projektbeschreibung
Problemstellung
Derzeit werden die Entwässerungsleisten für Papiermaschinen bei der Firma Röchling Leripa Papertech per Hand gefertigt. Da vor allem der Klebstoff nicht gerade gesund für den menschlichen Körper ist, soll dieser Vorgang teilautomatisiert werden.
Zielsetzung
Ziel ist es eine Maschine zu konstruieren und zu bauen, welche den Prozess zum fertigen der Entwässerungsleisten automatisiert. Es wurde mit der Firma beschlossen, dass in diesem Jahr nur ein Prototyp gebaut wird, welcher als Grundlage für eine eventuelle Weiterentwicklung dienen soll.
Projektablauf
Beginn mit der Projektphase, Überlegen von möglichen mechanischen Lösungen
Durchführung von Versuchen
Festlegung des Konzepts/ der mechanischen Lösung
Beginn mit der Konstruktion, Zeichnen einer 3D- Konstruktion am Computer
Mechanische Fertigung in der schuleigenen Werkstatt.
Beginn mit der Montage und der Elektroinstallation
Programmieren der Steuerung und schreiben der Dokumentation
Ergebnis
Der fertige Prototyp konnte 17.05.2013 dem Auftraggeber übergeben werden und arbeitet seither zufriedenstellend.
Verwertbarkeit
Die gefertigte Anlage dient als Grundlage für den Bau einer Maschine zum Fertigen von Entwässerungsleisten mit einer Länge von maximal 12m. Dabei wird der Prototyp verwendet, um Versuche durchzuführen, die bei der Konstruktion der kompletten Anlage wichtig sein könnten.
Systembeschreibung
Die Keramiksegmente werden durch einen Mitarbeiter in das Magazin gegeben. Von dort aus werden sie vom Portalroboter entnommen. Zuvor wird per Hand der GFK-Stab in das Profil gelegt und gespreizt, um eine Einführöffnung zu erzeugen. Das Portal fädelt die Segmente nun auf das Grundprofil auf. Zwischen Begrenzungssegment und dem 1. Segment wird eine Segmentlänge frei gelassen und hier der Klebstoff aufgetragen. Danach wird das Segment leicht angehoben und über die Klebefläche geschoben und verklebt. Dabei einsteht wiederum ein Spalt von ca. einer Segmentlänge, wobei der Klebevorgang erneut durchgeführt wird, bis alle Segmente verklebt worden sind.