„Wer heute Philosophie lehrt, gibt dem anderen Speisen, nicht, weil sie ihm schmecken,
sondern um seinen Geschmack zu ändern.“ (Ludwig Wittgenstein)

Mit diesem Zitat wurde die 21. Österreichische Philosophieolympiade von 22. bis 25. März 2026 in Salzburg eröffnet.
Von 1600 eingereichten philosophischen Essays aus allen Bundesländern durften 26 Schülerinnen und Schüler beim Bundeswettbewerb antreten. Isabella Stögmüller hat es als einzige Schülerin einer berufsbildenden Schule in den Bewerb geschafft.

Besonders begeistert haben sie die Begegnungen und Erfahrungen, die sie in Salzburg machen durfte. In Gesprächen hat sie interessante Denkansätze kennengelernt, die sie bei Workshops weiter vertiefen konnte. Das dichte Programm begann mit dem eigentlichen Wettbewerb. Am Montagvormittag wurde zu einem von vier Zitaten ein philosophischer Essay verfasst. Die restliche Zeit standen philosophieren, flanieren und sinnieren auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei von Philosophiestudierenden begleitet. Gleichzeitig erhielten sie geistige Inputs von hochkarätigen Philosophinnen und Philosophen. Sonja Riegler (Uni Frankfurt) debattierte über Erkenntnistheorie und Konrad Paul Liessmann skizzierte eine Philosophie der Krise.

Einen prägenden Eindruck hat bei Isabella ein Workshop von Robert König (Uni Wien) hinterlassen. Er stellte die Frage: Was ist Anarchie und wie geht sie?
Am 25. März fand die Preisverleihung statt und Isabella durfte sich über den 15. Platz freuen.